WP3 - Aufbau des KMU-orientierten Exzellenzmodells „SUMMIT“

Ideen gedeihen im Netzwerk

Durch das Projekt S.U.M.M.I.T. war es möglich, Akteure aus den Bereichen Wirtschaft (Unternehmen), Tourismus, Wissenschaft und der Öffentlichen Hand zusammen zu bringen und zu vernetzen.

Altbekannte Akteure wie der Zivil- und Katastrophenschutz Tirol, das Hydrographische Amt Südtirol oder der Bergrettungsdienst im AVS und neue Player entwickelten sich zu einem temporären, überregionalen Netzwerk - dem „S.U.M.M.I.T. Ecosystem“ - rund um das Thema „Alpine Sicherheit“. Aufgabe dieses Netzwerks ist es, durch Innovationen beim integralen Risikomanagement die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des alpinen Lebensraumes zu erhöhen und die Voraussetzungen für neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das S.U.M.M.I.T. Netzwerk kann so auch über das Projektende hinaus als nachhaltiges Kooperationsmodell etabliert werden.


Die Struktur des S.U.M.M.I.T. Netzwerks: Neue Akteure: Start-Ups aus Südtirol und Tirol im Bereich alpine Sicherheit; Bekannte Organisationen: Zivil- und Katastrophenschutz Tirol, Abteilung Brand- und Zivilschutz der Autonomen Provinz Bozen – Hydrographisches Amt, Bergrettung im AVS, Universität Innsbruck; Forschungspartner: Eurac, Global Risk Forum; Dienstleister: ALPiNOVATiON, alpS Consulting, ambioalp, mc2alpin; Management für die Entwicklung des Territoriums: TIS innovation park.

Graphik: Source:Napier and Hansen 2012




Theorie und Praxis
: das neue Risiko-Ausbildungskonzept

Im Zuge des S.U.M.M.I.T.-Projekts wurde ein Ausbildungskonzept entwickelt, das in den besonders unfallrelevanten Bereichen des Wintersports (Skitouren- und Lawinenunfälle) mithelfen soll, das Risiko an die Nutzer zu kommunizieren.

Es zielt darauf ab, für die Risikowahrnehmung zu sensibilisieren und die Risikokommunikation im Einsatzfall effektiver zu gestalten. Dabei wurden zwei Schwerpunkte herausgearbeitet: einmal geht es primär um die Skitourengeher und dabei im speziellen um die Unfallprävention und einmal um die effiziente Rettung im Falle eines Lawinenabgangs.

Das Kommunikationskonzept ist ausgerichtet auf

  • eine Abendveranstaltung mit Power-Point-Vortrag (Theorie)
  • einen ganzen Tag im Gelände, an dem die theoretischen Inhalte umgesetzt werden  (Praxis). Dieser Teil wird von erfahrenen Experten geleitet: